Francall
 
Francall - eine kleine Einführung

Francall liegt im Westen der Südlande, direkt am Meer. Das Land misst im Mittel von West nach Ost 440 Meilen, von Nord nach Süd 250 Meilen. In Francall leben Menschen, Elfen, Zwerge, Vorst und Orks manchmal mehr, jedoch meistens weniger, friedlich miteinander. Die Gesamtbevölkerung wird auf 226.000 Menschen geschätzt, Zahlen von Zwergen, Elfen und Orks sind nur wilde Spekulationen und an dieser Stelle nicht zu nennen.
 
Lebensadern Francalls sind seine vier Flüsse und die daran grenzenden breiten Auen im Zentrum Francalls, welche am dichtesten von den Menschen besiedelt sind. Im Westen und Süden grenzt das Land an den Ozean. Im Osten liegt der Hohe Taurus, ein imposantes Gebirge, welches nur über eine Handvoll gefährliche Pässe überquert werden kann. Dahinter liegt der Kontinent der Südlande, jedoch nur wenige Leute haben diesen bisher besucht.
 
Bis auf einen schmalen Streifen Küste im Westen gibt es keine schiffbaren Buchten in Francall. Fast das gesamte Land ist von Gebirge umgeben und fällt in imposanten Steilküsten zum Meer hinab ab. Im Süden finden sich hier und da schiffbare Buchten, die aufgrund tückischer Strudel und Strömungen für Fremde jedoch fast unmöglich zu durchfahren sind, und wegen vieler Untiefen und Sandbänken für die Hochseeschifffahrt ungeeignet sind. Einzig bekannte Hafenstadt ist Weinfurth, die zweitgrößte Stadt des Landes.
 
Im Osten liegen die höchsten Berge, die nur selten von Menschen erklommen werden. Der Höchste unter ihnen ist das Taurushorn, genannt nach dem Massiv, dessen Spitze er ist, und dessen Schatten in der Morgensonne einem Stier ähnelt. Die Höhe wird auf 2200 Schritt gerechnet.
 
Im Norden befinden sich ebenfalls Ausläufer des Taurusgebirges, die aber sicher nicht unüberwindlich sind. Etwa 200 Meilen nördlich des Landes befindet sich noch eine kleine Länderei, eine Exklave, die sich durch diplomatische Beziehungen zur Grafenrunde dem Lande Francall angeschlossen hat.
Im Südosten befinden sich ebenfalls hohe Berge und Hügel (deren Höchster ist der Anwil, geschätzt auf 1500 Schritt), in denen hauptsächlich die Zwerge leben und den Abbau von Erz betreiben.
 
Im Süden entspringt die Sessnitz, der zweitgrößte Fluss Francalls.
 
Im Südwesten liegt das Gebiet der Elben, ein dichter, scheinbar nie enden wollender Wald, der von Menschen gemieden wird, da sich viele Gerüchte darum und um die Elben drehen. Der Kontakt zwischen den Völkern ist alles andere als rege.
 
Im Westen flacht sich das Land zum Meer hin ab, und dort mündet der größte Fluss Francalls, der Dhain, ins Meer. An seiner Mündung liegt die einzige Hafenstadt Weinfurth.
 
Im Nordwesten des Landes befinden sich die Hochebenen von Eber. Dies ist eine raue Gegend, vier Barbarenstämme leben dort. Es ist auch unklar, ob sie die selben Wurzeln haben, wie der Rest der Francaller.
 
Der Dhain mit seinen Nebenläufen bildet eine Art Schlagader des Landes. Er versorgt das Land dort mit Wasser, fruchtbarem Boden und Leben. Diese fruchtbaren Auen haben sich die Menschen zu Nutze gemacht. Der größte Teil von ihnen wohnt in den Flußauen und in den dort liegenden Städten, die an Punkten mit besonderer Bedeutung und Reichtum gegründet wurden.
 
Ressourcen:
Das Land verfügt über die meisten lebenserhaltenden Ressourcen selbst (Wasser, Getreide, Holz, Stein, Vieh und Schafe, Wein, Bier), ist somit autark. Was fehlt, sind Luxusgüter wie Gewürze, Salz (wird zwar in Weinfurth augenblicklich aus dem Meer in aufwendiger Prozedur gewonnen, doch keineswegs hinreichend), edle Tuche wie Seide, Brokat, Gold und Edelsteine aller Art. Einzig als Reichtum zu bezeichnen ist die Gewinnung von Steinkohle und Erz im Norden, sowie Silber im Süden.
 
Bewohner:
Das Land Francall wird bewohnt von etwa 226.000 Menschen. Davon leben in den großen Städten etwa 50.000. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt auf dem Land, in den Auen, und bestellt den fruchtbaren Boden. Die Städte sind bereits längst an ihrer maximalen Aufnahmemenge an Menschen angelangt, so dass weiterer Zuzug teilweise sehr massiv verhindert wird. Grund ist der Versuch junger, mutiger Leibeigener ihr Glück als freie Handwerker in den Städten zu versuchen, was deren Hebung zu freien Bürgern der Städte zur Folge hätte. Tatsächliche Folge ist aber eine Fülle an schlechten Handwerkern und Pfuschern, was den Gilden besonders viel Bedeutung zuspielt (wer nicht zur Gilde gehört, hat kaum eine Überlebenschance). Dies führt zu einer Überbevölkerung und großer Armutszahl in den Städten.
Auf dem Land sind die Menschen auch nicht durch Reichtum gesegnet, da sie ihr Leben meistens als Leibeigene fristen und Zeit ihres Lebens einem anderen unterstehen. Aber auch den Landadeligen ist selten von Reichtum und Glück beschert, sind ihre Länderein doch oft zu klein, um große Reichtümer zu Tage zu fördern und/oder ihre Mittel zu gering, eine zu große Zahl Leibeigener zu führen.